Lehre mit KI-Sprachmodellen braucht nicht nur Chatoberflächen, sondern auch Zugänge zur Programmierschnittstelle – und dafür für jede Studierende und jeden Studierenden einen eigenen Schlüssel. LLMduckt stellt beides bereit: Lehrende wählen die Modelle, das TeachCenter verteilt die API-Schlüssel an den Kurs.
In der Programmierlehre ist die Schnittstelle selbst der Gegenstand: Studierende schreiben Code, der ein Sprachmodell aufruft. LLMduckt gibt ihnen dafür einen eigenen Schlüssel für eine Programmierschnittstelle (API), die zur OpenAI-API kompatibel ist – bestehende Bibliotheken und Codebeispiele funktionieren damit weiter. Für die Arbeit im Browser gibt es Academic AI, das Chatangebot für Bedienstete der TU Graz; die beiden Angebote ergänzen sich.
Lehrende entscheiden, welche Modelle ihr Kurs verwenden darf – und damit auch, wo gerechnet wird. Zur Auswahl stehen Modelle auf Servern der TU Graz sowie Modelle bei externen Anbietern; die jeweils aktuelle Liste steht unter verfügbare Modelle (externe Seite).
Einrichtung für einen Kurs
Die Freischaltung übernimmt der TeachCenter-Support; für Lehrende sind es drei Schritte:
- Aus den verfügbaren Modellen (externe Seite) jene auswählen, die die Studierenden nutzen sollen.
- Den TeachCenter (externe Seite)-Support kontaktieren und Kurs sowie gewählte Modelle nennen.
- Nach der Freischaltung erscheint im Kurs ein Link, über den die Studierenden ihren Schlüssel und Beispielcode abrufen.
Zugangsdaten und API-Schlüssel sind vertraulich: sie dürfen nicht weitergegeben und nicht veröffentlicht werden – auch nicht versehentlich in einem öffentlichen Repository. Was im Einzelnen gilt, steht in der Benutzerrichtlinie (externe Seite).
Service-Start im Herbst 2026
LLMduckt steht ab Herbst 2026 als Service der OE Lehr- und Lerntechnologien zur Verfügung. Lehrende können ihre Kurse ab dann über den TeachCenter (externe Seite)-Support freischalten lassen.