KI-Kompetenz lässt sich nicht durch Zuhören erwerben. Der Beitrag beschreibt, wie prompting.schule in mehreren Entwicklungszyklen entstanden ist und warum angeleitete Prompting-Übungen mehr bewirken als eine Liste von Regeln.
Der methodische Rahmen ist gestaltungsbasierte Forschung (design-based research): Die Lernplattform wird nicht einmal entworfen und danach evaluiert, sondern in Zyklen aus Gestaltung, Einsatz und Überarbeitung entwickelt. Was Lernende tatsächlich tun – und wo sie hängen bleiben – geht damit in die nächste Fassung ein.
Der inhaltliche Kern ist die angeleitete Übung. Statt Prompting-Regeln zu erklären, stellt die Plattform konkrete Aufgaben, lässt Lernende eigene Prompts an ein Sprachmodell schicken und macht den Unterschied zwischen einer unpräzisen und einer durchdachten Formulierung am eigenen Ergebnis sichtbar. Der Beitrag ordnet dieses Vorgehen in die Debatte um KI-Kompetenz ein – und stellt die Plattform vor, die daraus geworden ist: prompting.schule.
Zitieren
Brünner, B., Jahic, I., & Ebner, M. (2026). Prompting.School: A Design-Based Research Approach to Teaching AI Literacy Through Guided Prompt Engineering Practice. In M. E. Auer, P. Toth (Eds.), Innovation via Collaborative Learning in Engineering Education. ICL 2025. Lecture Notes in Networks and Systems, Vol. 1848. Springer. https://doi.org/10.1007/978-3-032-20381-6_62
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- AI for Teaching
- Future Learning
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